- Initiative Cycleride

Jeder Radfahrer ist ein Auto weniger im Stau....

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Mit Fahrradanhänger behutsamen Fahrstil pflegen

München – Wird für den Transport des Nachwuchses ein Fahrradanhänger genutzt, sollten Eltern sich einen behutsamen Fahrstil zulegen. Das berichtet die Zeitung »Ärztliche Praxis«.

Sie beruft sich dabei auf eine Studie der Bergischen Universität in Wuppertal. Bei einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern (km/h) beträgt die Belastung für die kleinen Passagiere im Anhänger auf einer Betonstraße bereits das 2,9-fache ihres Körpergewichts.Bei einem Tempo von 20 km/h steigt die Kraft auf das 3,5-fache des eigenen Körpergewichts. Auf einer alten Pflasterstraße wirken Kräfte, die das 10,6-fache des eigenen Gewichts erreichen.

Dazu kommt, dass Kinder im Anhänger Hindernisse wie Bodenwellen oder Kanaldeckel nicht sehen können. Radfahrer spannen in solchen Situationen ihre Muskeln an und federn so den Ruck ab. Die kleinen Passagiere sind plötzlichen Stößen dagegen ungeschützt ausgesetzt. Noch sei es zwar unklar, ob die Holperer der Wirbelsäule auf Dauer Schaden zufügen. Holprige Straßen und Wege sollten aber dennoch besser gemieden und vor Hindernissen die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

© dpa – Meldung vom 19.06.2006

Radfahren zur Arbeit trainiert Fitness

Köln – Täglich 20 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, trainiert die körperliche Fitness. Gerade für Untrainierte sei die tägliche Fahrradtour zum Job ein idealer Einstieg für mehr Sport.

Das sagte Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule in Köln dem dpa/gms-Themendienst. Allerdings müsse so schnell gefahren werden, dass es zu einer Belastung komme. Ideal sei, auf dem Rückweg noch einen Schlenker einzubauen oder Einkäufe zu erledigen. »Dann fahren sie schnell 30 bis 40 Minuten, und das hat einen guten Trainingseffekt.«

Wer abnehmen möchte, sollte sich ebenfalls aufs Fahrrad schwingen. »So erhöhen Sie Ihren Kalorienverbrauch«, sagt Schmidt. Letztendlich sei es egal, ob auf dem Weg zur Arbeit die Fettverbrennung einsetze. »Am Ende der Woche geht es nur darum, ob der Kalorienverbrauch höher ist als die -zufuhr.« Denn dann verliere der Körper an Gewicht.

© dpa – Meldung vom 31.05.2006

Für Bahnfahrten mit dem Fahrrad eine Reservierung vornehmen

Berlin – Soll das Fahrrad mit in die Fernbahn genommen werden, ist eine Reservierung nötig. Je interessanter das Reisedatum auch für andere Radler ist, desto früher muss dabei reserviert werden.

Früh belegt seien die Fahrradplätze beispielsweise an langen Wochenenden oder in der Ferienzeit, erläutert eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Berlin. Grundsätzlich können Reservierungen bei der Bahn ab drei Monate vor dem jeweiligen Reisetermin gemacht werden.

Mitgenommen werden können Fahrräder auf Fernstrecken in IC- und Eurocity-Zügen sowie in manchen Nachtzügen. Die Reservierung beziehungsweise Mitnahme eines Fahrrades kostet sechs Euro mit Bahncard und acht Euro ohne.

Wer spontan verreist und keine Reservierung hat, muss sich am Bahnsteig mit dem Zugbegleiter in Verbindung setzen. Der kann dann sagen, ob noch Fahrradplätze frei sind. Sind noch Plätze frei, aber reserviert, können Radler ohne Buchung quasi »auf eigene Gefahr« mitfahren – denn möglicherweise steigen die mit Reservierung erwarteten Gäste ja gar nicht hinzu. Wenn das doch passiert, muss der Kunde ohne Reservierung für sein Fahrrad den Zug verlassen und eine spätere Verbindung nehmen. Seine Tickets bleiben dabei gültig.

© dpa – Meldung vom 24.05.2006