- Initiative Cycleride

Jeder Radfahrer ist ein Auto weniger im Stau....

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Über die Initiative Cycleride

Wer sind wir?

Cycleride ist eine bundesweite Initiative von Radfahrern für eine praxistaugliche Radverkehrspolitik. Hauptanliegen ist es, mehr Sicherheit, Toleranz und Verständnis im deutschen Radfahreralltag zu erwirken. Die Initiative wurde 2005 von Benutzern des Internetforums des Radsportmagazins TOUR(external link) gegründet, weil sie ihr Anliegen bei den etablierten Vereinen nicht vertreten sahen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass es möglich ist, den Radverkehr sicher, effektiv und komfortabel zu führen und weder vermeidbar zu gefährden noch zu behindern. Unser Ziel ist eine deutliche Verbesserung des Stellenwerts des Fahrrades als Verkehrsmittel, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer über Gebühr zu benachteiligen, dazu gehören auch Fußgänger.

Was tun wir?

Vordringlich gehen wir gegen die sogenannte Radwegbenutzungspflicht und gegen das undurchdachte Anlegen von Radverkehrsanlagen vor. Sie sind nachweislich in überwiegender Anzahl unzulässig angelegt bzw. angeordnet. 

Konkret ist die Initiative Cycleride auf verschiedenen Gebieten der Radverkehrspolitik aktiv, auf denen sie auch für jegliche Unterstützung dankbar ist.

Petition gegen die Radwegbenutzungspflicht

Die jetzige Rechtslage und die in diesem Zusammenhang teilweise gefällten Gerichtsurteile quer durch die Republik hinterlassen bei sehr vielen Radfahrern und Kraftfahrzeugführern eine hohe Unsicherheit und Unwissenheit. Darüber hinaus stellt diese bundesweit praktizierte "Fahrradpolitik" das Verkehrsmittel Fahrrad in eine ungleich schlechtere Position als Kraftfahrzeuge.

Unser Mitarbeiter Sven Ledebrink hat zur Verbesserung dieses Zustandes eine öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, in der er die vollständige Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht fordert. Unserere Petition zur einfachen Umwidmung der Radwegsbenutzungspflicht in ein Radwegsbenutzungsrecht wurde leider vom Petitionsausschuss des Bundestags abgelehnt.

Widerstand gegen Behördenwillkür

Wir organisieren uns bundesweit, um lokal und oder auf Bundesebene unsere Anliegen gegen nachweisliche Fehlverhalten der Behörden durchzusetzen. Ein Mittel, um zuständige Verkehrsplaner und Politiker aufzuwecken, ist zum Beispiel unser Negativpreis für Radverkehrsanlagen, der "Pannenflicken".

Lobbyarbeit

Wir versuchen, jede Möglichkeit wahrzunehmen, um Entscheidungsträger aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft für das Thema Radverkehr zu sensibilisieren.

Radmelder

Mit dem Radmelder hat unser Mitarbeiter Martin Vogl uns ein hervorragendes Modell einer geographischen Partizipationsplattform für aktive Bürgerbeteiligung in der Radverkehrsplanung zur Verfügung gestellt: http://www.radmelder.de/(external link)

Vernetzung mit anderen Verkehrsorganisationen

Besonderes Augenmerk legen wir auf die Kooperation und Vernetzung mit deutschen und verstärkt auch mit europäischen Akteuren der Verkehrsorganisationen, insbesondere aus dem ADFC(external link) und dem VCD(external link). Viele unserer Mitglieder sind auch Mitglied in anderen Verkehrsorganisationen, übrigens auch dem ADAC.