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Jeder Radfahrer ist ein Auto weniger im Stau....

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BDR und Skoda unterstützen Verkehrssicherheit von Radfahrern

In Ländern wie Frankreich und Spanien sind Schilder mit Überholabständen von 1,5 Metern gegenüber Radfahrern längst Usus. Selbst oben auf dem Teide von Teneriffa prangen plakatgroße Schilder, die auf diese Notwendigkeit hinweisen. Man kann schließlich nicht überall Radwege hinbauen, oder?

Nach langem Warten, was für etliche Radsportler, die pro Jahr Milliarden an Kilometern zusammen mit Kraftfahrzeugen auf Fahrbahnen zurücklegen beunruhgte, wurde nun auch der Bund deutscher Radfahrer (BDR) aktiv und startete ausgerechnet mit einem Automobilhersteller, der sich schon seit langem für den Radsport einsetzt, die Kampagne, dass 1,5 Meter Überholabstand mindestens notwendig sind.

Textauszug aus diesem Beitrag:

10.07.2018 BDR und ŠKODA starten Kampagne für gegenseitigen Respekt im Straßenverkehr

Weiterstadt – ŠKODA AUTO Deutschland und der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) starten zum Auftakt der Tour de France eine Sicherheitskampagne für gegenseitiges Verständnis und Respekt im Straßenverkehr. Sie zielt darauf ab, die Bevölkerung zu sensibilisieren, damit Radsportler und Autofahrer mehr Verständnis füreinander entwickeln.

Täglich entstehen im Straßenverkehr Situationen, die sowohl für Fahrrad- als auch Autofahrer gefährlich sind. Seitens der Pkw-Fahrer zählen ein zu geringer Sicherheitsabstand und die Missachtung der Vorfahrt zu den häufigen Unfallauslösern. Auch eine zu hastig geöffnete Autotür birgt Gefahr für Radfahrer. Diese hingegen halten sich nicht immer an rote Ampeln, sind auch schon mal auf der falschen Fahrbahn unterwegs oder fädeln sich leichtsinnig in den fließenden Verkehr ein. Um zu mehr Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme aufzurufen, starten ŠKODA und der BDR zum Auftakt der Tour de France eine gemeinsame Kampagne.

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„Die meisten Verkehrsteilnehmer kennen beide Seiten, sind mal als Autofahrer und mal als Radfahrer unterwegs. Auch unsere Sportler sitzen oft stundenlang in einem Pkw, wenn sie zu den Wettkämpfen reisen. Man sollte in seiner jeweiligen Rolle dabei immer vor Augen haben, dass Radfahrer zwar ebenso Unfallverursacher sind wie Autofahrer, aber bei Unfällen als schwächerer Verkehrsteilnehmer viel häufiger und schwerer verletzt werden. Achtsamkeit auf beiden Seiten und Respekt kann Leben retten“, appellierte BDR-Präsident Rudolf Scharping an mehr gegenseitige Rücksichtnahme.

Inhalte der Sicherheitskampagne sind unter anderem Social Media-Beiträge aktiver BDR-Sportler. Speziell für die Kampagne produzierte Aufkleber, Warnwesten, Trikots sowie Fahrerbekleidung in auffälligen Signalfarben bei Rad-Tourenfahrten sollen eine breite Öffentlichkeit für das Thema ,Radsport im öffentlichen Raum‘ sensibilisieren und damit das Radfahren auf den Straßen künftig sicherer machen.

aus dem Presseportal von Skoda, Datum 10.07.2018: SKODA Presse

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Jetzt bleibt es nur zu hoffen, dass diese News möglichst viele Menschen erreicht. Leider haben es die 1,5 m Mindestabstand noch immer nicht in die StVO geschafft. Unserer Meinung nach aber sind Aufklärungen solcher Art in ihrer Notwendigkeit für sicheren Radverkehr ganz vorne. Wer beispielsweise auf Spaniens Inseln unterwegs ist, erfährt einen enormen Respekt von Autofahrern Radfahrern gegenüber. Sie werden nicht nur mit eher 3 Metern als 1,5 Metern - also komplett auf der Gegenfahrbahn - überholt und es wird geduldig gewartet, bis sich eine Überholmöglichkeit bietet. Nein, es wird auch oft beim Überholen gejubelt, angefeuert, Daumen hoch gezeigt. Zustände, die wir aus Deutschland bislang leider noch nicht kennen. Aber: Change can happen! Veränderung kann eintreten! Bitte tragt alle dazu bei!