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Gebrauchtes Kinderfahrrad besser nicht übers Netz kaufen

Hannover – Nach einem guten gebrauchten Fahrrad für ihr Kind sollten Eltern besser auf dem Flohmarkt als im Internet suchen. Bei einem Angebot im Netz lässt sich nicht zuverlässig feststellen, ob es sicher und in gutem Zustand sind.

Darauf macht der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover aufmerksam. Auch ein Umtausch sei oft nicht möglich. Aber auch beim Kauf auf einem »realen Marktplatz« gilt es, genau hinzuschauen. Auf jeden Fall muss das Kinderfahrrad eine komplette und funktionierende Beleuchtungsanlage haben. Dazu gehören ein Scheinwerfer und ein weißer Rückstrahler vorne, ein rotes Rücklicht und ein Rückstrahler hinten, gelbe Rückstrahler an den Pedalen, ein fest am Reifen anliegender Dynamo und gelbe Speichenreflektoren.

Außerdem muss das Fahrrad dem Versicherungsverband zufolge vorn und hinten über Bremsen verfügen, die kräftig zupacken und deren Beläge ein tiefes Profil haben. Letzteres gilt auch für die Reifen. Die Bremszüge müssen gut sitzen und ohne Verzögerung reagieren. Die Glocke muss hell tönen und so am Lenker angebracht sein, dass das Kind sie leicht erreichen kann.

© dpa – Meldung vom 15.02.2006