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Gute Fahrrad-Kindersitze haben integrierten Beinschutz

Bielefeld – Ein guter Kindersitz fürs Fahrrad hat einen in der Schale integrierten Beinschutz. Dadurch kann auf weitere Anbauteile am Rad verzichtet werden, so die Zeitschrift »Trekkingbike«.

Bei der Auswahl und bei der Anbringung des Sitzes ist es entscheidend, dass die Füße der kleinen Mitfahrer nicht in die Speichen gelangen können. Außerdem sollte der Sitz so konstruiert sein, dass das Kind nicht herausfallen kann – auch dann nicht, wenn es einschläft.Die Sicherheit bei Unfällen kann durch Seitenwangen und Kopfstützen erhöht werden. Für Kindersitze gibt es eine Norm (DIN 79120), die den Herstellern bestimmte sicherheitsrelevante Vorgaben macht. Nicht vorgeschrieben sind in der Neigung verstellbare Rückenlehnen. Diese können den Experten zufolge jedoch den Komfort vor allem auf längeren Strecken erhöhen.

© dpa – Meldung vom 23.06.2006

Beim Radeln möglichst keine Musik hören

Bremen – Beim Radeln sollte möglichst keine Musik über Ohrstöpsel gehört werden.

Das Telefonieren mit dem Handy über eine Freisprecheinrichtung sei ebenfalls nicht empfehlenswert, sagte Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen.Zwar sei die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Sachen Kopfhörer-Musik beim Fahrrad fahren »ein bisschen schwammig«. Es heißt darin laut Bettina Cibulski nur, jeder Fahrzeugführer sei dafür verantwortlich, dass sein Gehör nicht beeinträchtigt wird. Wenn der MP3- oder CD-Spieler leise genug gestellt wird, sei das der Fall.

»Aber wenn ein Unfall passiert, wird man dann immer zumindest eine Mitschuld kriegen«, sagt die Expertin vom ADFC. Denn der Nachweis, dass die Musik tatsächlich nur leise gelaufen ist und daher die Konzentration nicht gelitten hat, lasse sich im Ernstfall nur sehr schwer erbringen.

Handy-Telefonate während der Fahrt unter Zuhilfenahme einer Freisprecheinrichtung sind dagegen laut StVO erlaubt, wie Bettina Cibulski erläutert. »Ich finde aber trotzdem, dass es deutlich angenehmer ist, zum Telefonieren anzuhalten.«

© dpa – Meldung vom 23.06.2006

 

Mit Fahrradanhänger behutsamen Fahrstil pflegen

München – Wird für den Transport des Nachwuchses ein Fahrradanhänger genutzt, sollten Eltern sich einen behutsamen Fahrstil zulegen. Das berichtet die Zeitung »Ärztliche Praxis«.

Sie beruft sich dabei auf eine Studie der Bergischen Universität in Wuppertal. Bei einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern (km/h) beträgt die Belastung für die kleinen Passagiere im Anhänger auf einer Betonstraße bereits das 2,9-fache ihres Körpergewichts.Bei einem Tempo von 20 km/h steigt die Kraft auf das 3,5-fache des eigenen Körpergewichts. Auf einer alten Pflasterstraße wirken Kräfte, die das 10,6-fache des eigenen Gewichts erreichen.

Dazu kommt, dass Kinder im Anhänger Hindernisse wie Bodenwellen oder Kanaldeckel nicht sehen können. Radfahrer spannen in solchen Situationen ihre Muskeln an und federn so den Ruck ab. Die kleinen Passagiere sind plötzlichen Stößen dagegen ungeschützt ausgesetzt. Noch sei es zwar unklar, ob die Holperer der Wirbelsäule auf Dauer Schaden zufügen. Holprige Straßen und Wege sollten aber dennoch besser gemieden und vor Hindernissen die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

© dpa – Meldung vom 19.06.2006