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Radfahren zur Arbeit trainiert Fitness

Köln – Täglich 20 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, trainiert die körperliche Fitness. Gerade für Untrainierte sei die tägliche Fahrradtour zum Job ein idealer Einstieg für mehr Sport.

Das sagte Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule in Köln dem dpa/gms-Themendienst. Allerdings müsse so schnell gefahren werden, dass es zu einer Belastung komme. Ideal sei, auf dem Rückweg noch einen Schlenker einzubauen oder Einkäufe zu erledigen. »Dann fahren sie schnell 30 bis 40 Minuten, und das hat einen guten Trainingseffekt.«

Wer abnehmen möchte, sollte sich ebenfalls aufs Fahrrad schwingen. »So erhöhen Sie Ihren Kalorienverbrauch«, sagt Schmidt. Letztendlich sei es egal, ob auf dem Weg zur Arbeit die Fettverbrennung einsetze. »Am Ende der Woche geht es nur darum, ob der Kalorienverbrauch höher ist als die -zufuhr.« Denn dann verliere der Körper an Gewicht.

© dpa – Meldung vom 31.05.2006

Für Bahnfahrten mit dem Fahrrad eine Reservierung vornehmen

Berlin – Soll das Fahrrad mit in die Fernbahn genommen werden, ist eine Reservierung nötig. Je interessanter das Reisedatum auch für andere Radler ist, desto früher muss dabei reserviert werden.

Früh belegt seien die Fahrradplätze beispielsweise an langen Wochenenden oder in der Ferienzeit, erläutert eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Berlin. Grundsätzlich können Reservierungen bei der Bahn ab drei Monate vor dem jeweiligen Reisetermin gemacht werden.

Mitgenommen werden können Fahrräder auf Fernstrecken in IC- und Eurocity-Zügen sowie in manchen Nachtzügen. Die Reservierung beziehungsweise Mitnahme eines Fahrrades kostet sechs Euro mit Bahncard und acht Euro ohne.

Wer spontan verreist und keine Reservierung hat, muss sich am Bahnsteig mit dem Zugbegleiter in Verbindung setzen. Der kann dann sagen, ob noch Fahrradplätze frei sind. Sind noch Plätze frei, aber reserviert, können Radler ohne Buchung quasi »auf eigene Gefahr« mitfahren – denn möglicherweise steigen die mit Reservierung erwarteten Gäste ja gar nicht hinzu. Wenn das doch passiert, muss der Kunde ohne Reservierung für sein Fahrrad den Zug verlassen und eine spätere Verbindung nehmen. Seine Tickets bleiben dabei gültig.

© dpa – Meldung vom 24.05.2006

 

Radfahrer hat auf Radweg auch in falscher Richtung Vorfahrt

Oldenburg/Berlin – Fahrradfahrer haben an Einfahrten auch dann Vorfahrt vor ausfahrenden Autos, wenn sie den Radweg in der falschen Richtung befahren. Das berichtet der Deutsche Anwaltverein in Berlin berichtet.

Der Verein bezieht sich dabei auf ein Urteil des Landgerichts Oldenburg. Demnach haben Autofahrer gegenüber Radfahrern grundsätzlich eine besondere Sorgfaltspflicht (Az.: 5 S 562/05). In dem Fall war ein Autofahrer, der aus einer Grundstückseinfahrt fahren wollte, mit einer Radfahrerin zusammengestoßen, die auf dem Radweg in die falsche Richtung fuhr. Der Mann hatte Bremse und Gas verwechselt. Die Frau verklagte ihn auf Schadensersatz, dem das Gericht stattgab. Der Autofahrer habe eine Wartepflicht gehabt. Dass die Radfahrerin in der falschen Richtung gefahren war, führe zu keinem anderen Ergebnis, so die Richter. Denn der Unfall wäre auch dann passiert, wenn sich die Frau korrekt verhalten hätte.

© dpa – Meldung vom 16.05.2006