- Initiative Cycleride

Jeder Radfahrer ist ein Auto weniger im Stau....

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Beim Radeln möglichst keine Musik hören

Bremen – Beim Radeln sollte möglichst keine Musik über Ohrstöpsel gehört werden.

Das Telefonieren mit dem Handy über eine Freisprecheinrichtung sei ebenfalls nicht empfehlenswert, sagte Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen.Zwar sei die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Sachen Kopfhörer-Musik beim Fahrrad fahren »ein bisschen schwammig«. Es heißt darin laut Bettina Cibulski nur, jeder Fahrzeugführer sei dafür verantwortlich, dass sein Gehör nicht beeinträchtigt wird. Wenn der MP3- oder CD-Spieler leise genug gestellt wird, sei das der Fall.

»Aber wenn ein Unfall passiert, wird man dann immer zumindest eine Mitschuld kriegen«, sagt die Expertin vom ADFC. Denn der Nachweis, dass die Musik tatsächlich nur leise gelaufen ist und daher die Konzentration nicht gelitten hat, lasse sich im Ernstfall nur sehr schwer erbringen.

Handy-Telefonate während der Fahrt unter Zuhilfenahme einer Freisprecheinrichtung sind dagegen laut StVO erlaubt, wie Bettina Cibulski erläutert. »Ich finde aber trotzdem, dass es deutlich angenehmer ist, zum Telefonieren anzuhalten.«

© dpa – Meldung vom 23.06.2006

Mit Fahrradanhänger behutsamen Fahrstil pflegen

München – Wird für den Transport des Nachwuchses ein Fahrradanhänger genutzt, sollten Eltern sich einen behutsamen Fahrstil zulegen. Das berichtet die Zeitung »Ärztliche Praxis«.

Sie beruft sich dabei auf eine Studie der Bergischen Universität in Wuppertal. Bei einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern (km/h) beträgt die Belastung für die kleinen Passagiere im Anhänger auf einer Betonstraße bereits das 2,9-fache ihres Körpergewichts.Bei einem Tempo von 20 km/h steigt die Kraft auf das 3,5-fache des eigenen Körpergewichts. Auf einer alten Pflasterstraße wirken Kräfte, die das 10,6-fache des eigenen Gewichts erreichen.

Dazu kommt, dass Kinder im Anhänger Hindernisse wie Bodenwellen oder Kanaldeckel nicht sehen können. Radfahrer spannen in solchen Situationen ihre Muskeln an und federn so den Ruck ab. Die kleinen Passagiere sind plötzlichen Stößen dagegen ungeschützt ausgesetzt. Noch sei es zwar unklar, ob die Holperer der Wirbelsäule auf Dauer Schaden zufügen. Holprige Straßen und Wege sollten aber dennoch besser gemieden und vor Hindernissen die Geschwindigkeit gedrosselt werden.

© dpa – Meldung vom 19.06.2006

Radfahren zur Arbeit trainiert Fitness

Köln – Täglich 20 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, trainiert die körperliche Fitness. Gerade für Untrainierte sei die tägliche Fahrradtour zum Job ein idealer Einstieg für mehr Sport.

Das sagte Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule in Köln dem dpa/gms-Themendienst. Allerdings müsse so schnell gefahren werden, dass es zu einer Belastung komme. Ideal sei, auf dem Rückweg noch einen Schlenker einzubauen oder Einkäufe zu erledigen. »Dann fahren sie schnell 30 bis 40 Minuten, und das hat einen guten Trainingseffekt.«

Wer abnehmen möchte, sollte sich ebenfalls aufs Fahrrad schwingen. »So erhöhen Sie Ihren Kalorienverbrauch«, sagt Schmidt. Letztendlich sei es egal, ob auf dem Weg zur Arbeit die Fettverbrennung einsetze. »Am Ende der Woche geht es nur darum, ob der Kalorienverbrauch höher ist als die -zufuhr.« Denn dann verliere der Körper an Gewicht.

© dpa – Meldung vom 31.05.2006