
Um das ganze zu toppen schauen wir uns noch die Beschilderung in Gegenrichtung an. Baustellenbedingt steht hier Tempo 30, das ist sehr gut. Denn ausfahrende Baustellenfahrzeuge sind nun mal ein Risiko. Dahinter aber steht "Radfahrer absteigen". Ja und dann? Schieben über das Hochbord wo zumindest theoretisch Radverkehr entlangkommt? Oder auf dem Radfahrstreifen, der in Gegenrichtung zum Geweg deklariert wurde? Oder gar auf der Fahrbahn? Warum nicht einfach die Radfahrer weiterfahren lassen?
Viele Fragen, keine Antworten. Unsere ist: Hätte man alle Schilder bezüglich des Radverkehrs einfach weggelassen, bestünde überhaupt kein Problem, auch kein Rätselraten, keine Unsicherheit - und keine Pannenflickennominierung.
Unsere Bitte an die Bauunternehmer: Beschildern Sie nicht willkürlich und um jeden Preis, denn Verkehrsbeschilderungen setzen umfassendes Wissen im Verkehrsrecht voraus. Lassen Sie sich beraten oder belassen Sie es bei der Beschilderung "Baustelle" gepaart mit Tempo 30.