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Der Nordwesten wird fahrradfreundlich

Von Thomas Wille

Der Nordwesten Deutschlands, versteht sich ja schon immer als Hochburg des Fahrradfahrens. Die Voraussetzungen könnten besser nicht sein, das Land ist flach und dünn besiedelt. Es gibt eine vielfältige, meistens kleinteilige Fahrradindustrie, aber auch den größten Fahrradhersteller Deutschlands.

Trotzdem war die Förderung des Radverkehrs lange Zeit das Thema der Tourismus- und Marketingabteilungen, weniger der Verkehrsplanung. Städtisches Fahrradfahren war meistens auf die Bürgersteige oder separate "Radwege" verbannt.

Nachdem in Friesland einzelne Klagen auf Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht Erfolg hatten, haben Mitte 2013 die Verkehrsbehörden im Stadtgebiet Cloppenburg die Blauschilder großflächig entfernt. 2014 wagten auch die Behörden in Oldenburg - unter lautem Protest der CDU-Fraktion - die Freigabe zweier Straßen. Sie ist gut angenommen worden, wie ich als Autofahrer mit Genugtuung feststellen konnte. Im September habe ich an der critical mass in Oldenburg teilgenommen, Party mit 400 Leuten, davon viele Studenten.

Fahrradfahren hierzulande ist einfacher geworden, sowohl im Stadtverkehr in Cloppenburg als auch über die Dörfer, auch wenn dort nominell die Radwege teilweise noch vorgeschrieben sind. Konflikte mit Autofahrern hab ich selten erlebt. Mit dem Stadtrad oder Mountainbike kann man sogar die gut ausgebauten touristischen Angebote nutzen

einige Links:


http://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/heftige-diskussion-um-radweg-benutzung_a_8,2,4138064035.html

http://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/radfahrer-muessen-sich-neu-orientieren_a_19,0,2342981248.html

http://itstartedwithafight.de/category/politik/


Cycleride sagt danke für den Bericht und "weiter so im Norden!"